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Gib deiner Würde eine Chance und erfreue dein Umfeld daran. Menschenwürdige Kommunikation hilft dir dabei.

Es gibt einige Hinweise im Internet auf menschenwürdige Kommunikation, was sie genau bedeutet sucht man vergeblich.

Hartmut Kay Hirsch hat in seinem Theoriebuch "Menschenwürdige Kommunikation - ein theoretischer Ansatz" [ISBN 9783746057385] sowie Lehrbuch "Elementare Bausteine menschenwürdiger Kommunikation" [ISBN 9783746057507] die Idee aufgegriffen und Forscher, Wissenschaftler sowie interessierte Menschen eingeladen, die Theorie der Menschenwürdigen Kommunikation weiter zu entwickeln. Er geht dabei davon aus, dass uns eine Sprachkultur umgibt, die unsere innere Haltung nachhaltig prägt. Etwas zu "MÜSSEN" oder allein die Sorge, aus uns oder unseren Kindern könne nichts werden, widerspricht der Würde des Menschen, der von Natur aus nach Selbstbestimmung und Eigenverantwortung sowieso strebt. Diese innere Haltung sind Zwänge und Ängste und sie verletzt damit die eigene Würde und dem zufolge in der Handlung nach außen auch die Würde der anderen Menschen, insbesondere der Kinder.

Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg ist ein sehr gelungener und wichtiger Anfang und wird immer mehr eine bewusst eingesetzte Sprache für Professionen in der Beratungstätigkeit bzw. eine Sprache für Lösungsversuche bei Konflikten. Allerdings beobachtete Hartmut Kay Hirsch bei Hospitationen, Zusammenkünften und Konferenzen bei der Anwendung von Gewaltfreier Kommunikation von Rosenberg, dass die Schritte Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte analysierend sind und manipulativ eingesetzt werden könnten und auch wurden. Wird insbesondere der vierte Schritt, die Bitte, nicht mehr formuliert und gesendet so entsteht beim Empfänger ein Schuldgefühl, für die Aussagen des Senders Verantwortung übernehmen zu sollen. Eigenverantwortung und Selbstbestimmung für den Sender und Empfänger sind dabei oft unbeabsichtigt gefährdet.

Daher ordnete Hartmut Kay Hirsch "Gewaltfreie Kommunikation" als konfliktlösende Methodik ein, also wenn ein Konflikt sich bereits anbahnt oder vorhanden und zu überwinden ist. Auch beobachtete er, dass wir nicht alltäglich in Konflikten versinken und das daher die "Gewaltfreie Kommunikation" auch nicht alltagstauglich ist und deren Anwendung im Alltag kritisch gesehen wird. Mehr und mehr stellte sich Hartmut Kay Hirsch die Frage, was denn wäre, wenn der Konflikt überhaupt nicht erst aufkommt? Dabei entstand die Idee, eine konfliktvermeidende Sprache zu entwickeln, einen Ansatz für eine natürliche menschliche Sprache im Alltag.

"Menschenwürdige Kommunikation" als Weiterentwicklung auf Ansätzen der "Gewaltfreien Kommunikation" sendet lediglich ausschließlich nur noch unter Beachtung, dass der Empfänger meist eine zumindest gefühlte Entscheidungsmöglichkeit hat. Die vier Schritte in der GfK Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte ermöglichen kaum einen alltäglichen zügigen Sprachgebrauch. Menschenwürdige Kommunikation geht nun einen Schritt weiter und wird auch alltagstauglich anwendbar im natürlichen Sprachfluss sein. Es beantwortet insbesondere die Frage, WARUM ein Mensch diese Sprachmethode anwenden will und verändert letztendlich damit auch seine innere Haltung entsprechend dem Bestrebungen und Antrieben des menschlichen Willens, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung zu erlangen und dem Gegenüber ebenso zuzugestehen. Besonders bei Kindern und Heranwachsenden wie auch Eltern und Pädagogen konnte beim Anwenden der neuen Sprachmethodik beobachtet werden, wie aufgrund nun fehlender wertender und manipulierender Sprachelemente hohe Nachhaltigkeit im Motivationsergebnis hervor geht. Der erste Schritt ist daher, sich über Bestandteile unserer Sprachkultur bewusst zu werden und sich über die eigene Selbstbestimmung und Eigenverantwortung, dem ICH, bewusst und klar zu werden, was dem Mensch in unserer momentanen Sprachkultur und durch Multiplikatoren in Kindergarten und Schule aberzogen wurde.
Mann spricht
Text rein
Glas drueber
        © 2017-2019 by Hartmut Kay Hirsch